TERMINE

Hier finden Sie Aktuelles zu besonderen Ereignissen in Gärten oder Parks, die eine Anreise wert sind. Sie erhalten Hinweise zu außergewöhnlichen Festen in Gärten und Parks, ebenso wie zu Ausstellungen zum Thema „Gärten“.  vonREISENundGAERTEN filtert aus der Fülle von Veranstaltungshinweisen einige empfehlenswerte heraus, um Sie vorab zu informieren.

 

NOTA BENE: Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Anbebot an Vorträgen und Ausstellungsbesuchen eingeschränkt. Viele Termine verschieben sich. Bitte prüfen Sie die aktuellen Informationen auf den jeweiligen Websites!

 

TIPP: Lesung von Elena Eden aus dem Gartenroman „Der Garten unter dem Eiffelturm“

 

Coverbild des Romans "Der Garten unter dem Eiffelturm" von Elena Eden

Coverbild des Romans „Der Garten unter dem Eiffelturm“ von Elena Eden ©ElenaEdenAutorin

WAS: Lesung der Autorin Elena Eden

WANN: Freitag, der 9. Oktober 2020, ab 18.00 Uhr, Einlass ab 17 Uhr

WO:  Berlin, in den „Gärten der Welt“, im Giardino Verde am Besucherzentrum, Haupteingang Blumberger Damm 44, 12685 Berlin

WIE: Elena Eden stellt ihren Gartenroman „Der Garten unter dem Eiffelturm“ vor und erzählt von den Gärten in Paris und der Normandie. Das Buch ist zugleich ein kleiner Gartenreiseführer für Paris und die Normandie. Wochenlang war „Der Garten unter dem Eiffelturm“ als Amazon-Besteller auf Platz eins in der Rubrik „Garten“.

Die Lesung von Elena Eden ist die Auftaktveranstaltung der Internationalen Tage in Parks und Gärten „Rendezvous im Garten“ in Berlin. Zum dritten Mal sind bundesweit Schlossparks, botanische Gärten, Barockgärten, Klostergärten, Landschaftsparks, Gartendenkmale, Schrebergärten, Nachbarschaftsgärten und auch UNESCO-Welterbestätten mit dabei.

„Rendezvous im Garten“ ist eine gemeinsame Initiative von der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL e.V.), dem Französischen Kulturministerium, dem Institut français Deutschland und dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK).

Die Lesung von Elena Eden ist kostenlos, nur der reguläre Eintritt (7,00 Euro pro Person) für den Park „Gärten der Welt“ ist zu entrichten.

Es empfiehlt sich, zuerst in den schönen Gärten der Welt zu spazieren, dann im Giardino Verde einen Tee einzunehmen und im Anschluss der Lesung zu lauschen.

INFORMATIONEN: www.rendezvousimgarten.de, www.gaertenderwelt.de

ANMELDUNG: besucherzentrum@gaertenderwelt.de oder Tel. 030 700906720 (begrenzte Teilnehmerzahl)

LESEN SIE AUCH den Buch-Tipp zum Roman „Der Garten unter dem Eiffelturm“ von Elena Eden in vonREISENundGAERTEN!

Der Garten unter dem Eiffelturm
Elena Eden

Buch bestellen via Amazon:

 


UNSER NEWSLETTER FÜR SIE!
Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie die neuesten Blogbeiträge. Abbestellung jederzeit möglich. E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben.


 

TIPP: Vortrag über den von deutschen Wissenschaftlern gegründeten Botanischen Garten in Istanbul

„The Garden of (not) Forgetting: The Memory of a Place and the Topography of Destruction“

WAS: Vortrag in Englischer Sprache von Dilşad Aladağ (Architect & Graduate student, Bauhaus-Universität-Weimar)

WANN: 5.11.2020, 19:00 Uhr

WOKunsthaus Hamburg

WIE: Das Projekt „The Garden of (not) Forgetting“ befasst sich mit der geplanten Verlegung des Instituts für Botanik und des Botanischen Gartens der Universität Istanbul, die 1936 von dem jüdisch-deutschen Wissenschaftlern Alfred Heilbronn und Leo Brauner während ihres Exils in der Türkei gegründet worden sind. Die Gebäude und das dazugehörige Grundstück wurden 2015 an die Religionsverwaltung der Türkei übergeben. Nachdem das Institut 2018 gezwungen wurde seine Räumlichkeiten zu verlassen, hat man umgehend mit dem Abriss begonnen. Seitdem ist der Botanische Garten für Besucher geschlossen. Durch die drohende Gefahr der Zerstörung des Botanischen Gartens hat sich das Projekt, das 2017 vorerst mit einem Fokus auf Pflanzen begann, zu einem kollektiven Kampf entwickelt, bei dem das Archiv und die Geschichte durch eine Fragestellung ins Zentrum rückten: „Ist es möglich, einen Ort zu „transkribieren“ und ihn in Erinnerung lebendig zu halten?“

Dilşad Aladağ ist eine türkische Architektin und Wissenschaftlerin. Im Rahmen eines DAAD-Stipendiums absolviert sie aktuell ein Graduiertenstudium im Bereich European Urban Studies an der Bauhaus Universität Weimar. Sie arbeitete in verschiedenen Architekturbüros, war an Ausstellungs- und Filmprojekten beteiligt und ist Mitbegründer des städtischen Kollektivs Plankton Project. Für ihr Projekt The Garden of (not) Forgetting, an dem sie seit 2017 gemeinsam mit Eda Aslan arbeitet, erhielt sie mehrere Forschungs- und Produktionsstipendien. Aladağs Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Veränderungspotential von Architektur sowie den wachsenden Konflikten um das urbane Kulturerbe Europas und speziell in der Türkei. (Text des Veranstalters Kunsthaus Hamburg)

INFORMATIONEN: kunsthaushamburg.de,  www.treffpunkteuropa.de

ANMELDUNG: Anmeldung unter presse@kunsthaushamburg.de

LESEN SIE AUCH über die Gärten in Wales in vonREISENundGAERTEN:
Pflanzenpracht in Nord-Wales


UNSER NEWSLETTER FÜR SIE!
Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie die neuesten Blogbeiträge. Abbestellung jederzeit möglich. E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben.


 

TIPP: Gartentage „Rendezvous im Garten“ in Deutschland und Frankreich

 

WAS: Gartentage – Tage im Garten

WANN:  9.– 10. Oktober 2020

WO: Hunderte von Gärten und Parks in Deutschland und Frankreich und mehr als 15 Ländern in Europa

WIE:  Europaweite Tage der Parks und Gärten mit dem Motto: «Wissen, das wandert».

Die 3. Edition von Rendezvous im Garten wird nicht pandemie-bedingt ausfallen. Veranstaltungen, Führungen und Sonderöffnungszeiten rücken aus dem angestammten Frühsommer-Wochenende einmalig vor in den Oktober.

Zu erwarten sind Bilder und Erlebnisse in Gärten und Parks, wenn die ersten Nebel ziehen und Beete wie Blüten im herbstlichen Farbenrausch aufleuchten

Das Motto widmet sich dem Transfer von Wissen: Beim Austausch zwischen Generationen oder über den Gartenzaun hinweg. Unterwegs in den Spuren berühmter Vorbilder oder historischen Gartenschulen. Beim Zugang zum Wissensschatz in Gartenbibliotheken.

Parks und Gärten erlauben den sicheren Abstand und trotzdem Begegnungen mit den Menschen, die sich für Stadtnatur und Gartenkunst einsetzen. Es gibt viel zu lernen, in historischen Parks und Gärten, in brandneuen Nachbarschaftsgärten, idyllischen Familienoasen, Gartenlaboren und Schrebergärten!

Ursprünglich startete „Rendez-vous aux jardins“ 2003 in Frankreich. Mit Charme, französischer Lebensart und Leichtigkeit wandert das erfolgreiche Veranstaltungsformat über die Grenzen. Eine Bewegung, die wächst! Selbst in der Pandemie-Krise nehmen mehr als 15 Länder teil und passen ihre Veranstaltungen flexibel an aktuelle Vorgaben an.

Die Bilanz von 2019: 3.000 Gärten, 20 Länder, mehr als 2 Mio. Besucher, 4.600 Ideen und Events.

In gemeinsamer Initiative von Deutscher Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL e.V.), dem Französischen Kulturministerium, dem Institut Français Deutschland und dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK).

Der Veranstalter, das Gartennetz Deutschland in der DGGL e.V. (GnD) zählt 19 regionale Garteninitiativen und stärkt als Bündnis von ehrenamtlich Agierenden und Institutionen die Begeisterung für Gartenkultur und Gartenkunst.

Die DGGL ist eine der renommiertesten Gesellschaften Deutschlands im Bereich Garten und Landschaft, gegründet 1887. Unter ihrem Dach laden die im Gartennetz Deutschland vertretenen regionalen Garteninitiativen und private Parks und Gärten ein: Um Gartenkunst und Gartennatur zu feiern. (Text: Rendezvous im Garten)

INFO: www.rendezvousimgarten.de

TIPP-LITERATUR: Deutsch-französische Leichtigkeit finden Sie im Roman „Der Garten unter dem Eiffelturm“ von Elena Eden. Die Autorin kennt sich mit Gärten in Frankreich gut aus. Die spannende Geschichte einer jungen Frau, die die deutsch-französischen Geheimisse ihrer Familie aufspürt, spielt in den Gärten von Paris und der Normandie. Da bahnt sich eine Liebe an – im Garten…

Der Garten unter dem Eiffelturm
Elena Eden

Taschenbuch bei Amazon, 2020, ISBN: 979-8650075660

E-Book bei Amazon, 2020, ASIN: B089FZ1FGM

Buch bestellen via Amazon:

Hardcover beim Verlag BoD, 2020, ISBN: 9783751951937
Erhältlich in Ihrer Buchhandlung oder bei BoD

Lesen Sie auch den Buch-Tipp zum Roman „Der Garten unter dem Eiffelturm“ von Elena Eden in vonREISENundGAERTEN!


UNSER NEWSLETTER FÜR SIE!
Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie die neuesten Blogbeiträge. Abbestellung jederzeit möglich. E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben.


 

TERMIN-TIPP: Ausstellung „Die Hängenden Gärten von Babylon“ – im Museum für Gartenkunst


WAS:
Ausstellung

WANN: 25.3. – 24.5.2020

WO: Düsseldorf, Schloss Benrath / Deutschland

WIE: Eines der sieben antiken Weltwunder auf Schloss Benrath. Die Ausstellung „Die Hängenden Gärten von Babylon“ ins Museum für Gartenkunst. Sie nimmt die BesucherInnen mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte bepflanzter Architektur und zeigt das Zusammenspiel von menschlicher Bebauung und natürlicher Begrünung, dessen Tradition bis in die Antike zurückreicht.

Die Hängenden Gärten von Babylon nehmen unter den sieben antiken Weltwundern eine besondere Stellung ein: Bis heute ist umstritten, ob sie jemals existiert haben. Gleichzeitig verbindet sich mit den Hängenden Gärten, also begrünter Architektur, seit vielen Jahrhunderten eine große Faszination. Schon zu Zeiten Alexanders des Großen erzählen Texte die Geschichte einer bepflanzten Terrassenarchitektur von monumentaler Größe. Sie sind ein antiker Vorreiter für moderne Symbiosen zwischen Gebäude und Grün und befeuerten die Bildphantasie von Künstlern seit dem 16. Jahrhundert.

Nun hat die Stiftung Schloss und Park Benrath sich das Thema zu eigen gemacht: Die Ausstellung „Die Hängenden Gärten von Babylon“ führt durch eine lange Geschichte grüner Architektur – von den ersten literarischen und bildlichen Erwähnungen bis in die heutige Zeit, in der die Herausforderungen des Klimawandels auch architektonisch gemeistert werden müssen.

Die Sonderausstellung verfolgt die Überlieferungsgeschichte der mythischen babylonischen Königin Semiramis, mit der die Hängenden Gärten bis heute verbunden werden. Daneben fällt der Blick auf die archäologische Wiederentdeckung Babylons um 1900. Schließlich werden die Hängenden Gärten als Bautypus eines bepflanzten Dachgartens verfolgt, von dem sich Beispiele seit dem 15. Jahrhundert erhalten haben. Im Zeichen von Klimawandel und Nachhaltigkeitsanspruch führt seit einigen Jahren eine neue „Hortitecture“ die Tradition fort und definiert das Verhältnis von Architektur und Bepflanzung völlig neu – grüne Natur mitten in gebauter Stadtarchitektur. Mit Christoph Ingenhovens gerade entstehendem Kö-Bogen-II-Projekt, von dem Modelle zu sehen sein werden, kann das in Düsseldorf hautnah miterlebt werden.  (Text des Veranstalters)

INFO: www.schloss-benrath.de

LESEN SIE AUCH das Interview mit dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Hermann Parzinger in vonREISENundGAERTEN: INTERVIEW: Kulturmanager Hermann Parzinger

 

 

TERMIN-TIPP: Vortrag „Green Ireland – Irre Gärtner und ihre tollen Gärten“

 

Triton See in Powerscourt Gardens


WAS:
Foto-Vortrag von Daniela David / vonREISENundGAERTEN

WANN: 13.02.2020, 19:30 Uhr

WO: Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, 13507 Berlin-Tegel

WIE: Die Iren stehen den Briten im Gärtnern in nichts nach. Dank des milden irischen Klimas gedeihen selbst exotische Gewächse in ihren grünen Refugien – sei es der Privatgarten, der mehrere Hektar umfassende herrschaftliche Park oder der mit einer historischen Backsteinmauer eingefasste „Walled Garden“, größte noch bewirtschaftete Mauergarten Irlands.

Die Gartenentdeckerin Daniela David reiste viele Male nach Irland, um die kreativsten Gärtner aufzuspüren, Künstler, schräge Herrenhausbesitzer, leidenschaftliche Pflanzenfreaks und professionelle Landschaftsdesigner. Allesamt Pflanzenmenschen, in deren Adern “grünes Blut“ fliest.

Erleben Sie eine faszinierende Bilderreise in diese geheimen Gärten Irlands. Deren Gärtner sind toll“, wie sie selbst von sich sagen, deshalb „irre Iren“ – Enthusiasten mit tollen Gärten. Green Ireland at it’s best!

INFORMATION:  www.berlin.de/stadtbibliothek-reinickendorf/
Humboldt-Bibliothek, Tel.: 030 – 902945921, Eintritt: 5 Euro, keine Anmeldung nötig
Anreise: U6 bis U-Bahn-Station Alt-Tegel, S 25 bis S-Bahnhof Tegel, Bus 124, 125, 133, 220, 222

 

Kunstwerk im Mill Cove Garden in Cork in Irland

Bunter Hund im Skulpturengarten in Cork.

 

TERMIN-TIPP: Vortrag „Die Gärten von Marrakesch – Wo André Heller sein Paradies fand …“


WAS:
Eine Bilderreise für Sehnsüchtige von Daniela David / vonREISENundGAERTEN

WANN: 18.01.2020, 14:00 Uhr

WO:  Königliche Gartenakademie, Altensteinstr. 15a, 14195 Berlin-Dahlem

WIE: Begeben Sie sich mit auf eine Reise in die Gärten von Marrakesch. 
Die alte Königsstadt in Marokko steckt voller grüner Refugien. In der Hitze Nordafrikas tut schattenspendendes Grün gut.

Der berühmte Jardin Majorelle mit seiner intensiven kobaltblauen Farbe ist der bekannteste Garten von ganz Marokko. Ein Muss für jeden Marrakesch-Besucher. Dann spazieren wir in traditionelle islamische Gärten, wie in die riesige Anlage des Bahia-Palastes.

Mitten in der Medina, der Altstadt von Marrakesch, gibt es einen neu angelegten, islamischen Garten mit einer modernen Bepflanzung: le Jardin Secret – der geheime Garten.

Ziemlich diskret geht es im Garten vom La Mamounia zu, dem ältesten und edelsten Hotel der Stadt. Neugierig werden wir uns dort zwischen den Oliven- und Orangenbäumen umsehen, die schon Winston Churchill gemalt hat.

In Marrakesch wachsen Pflanzen im Lichthof fast jeden Hauses, vor allem in den typischen Altstadthäusern, den Riads, die uns magisch anziehen.

Und schließlich lernen wir als Höhepunkt der Gartenkunst in Marrakesch ANIMA kennen, den Traumgarten von André Heller. Der Universalkünstler aus Österreich hat in der marokkanischen Wüste vor wenigen Jahren einen Wundergarten mit exotischen Pflanzen und Kunstwerken geschaffen, den er „le retour du paradis“ nennt. Ein sensationeller Blätter-Traum vom paradiesischen Süden.

Der Vortrag ist eine Bilderreise für Sehnsüchtige, die den Süden mit seinen Gärten und seinem exotischen Touch suchen.

ANMELDUNG: per mail bei Vera Buschmann/ Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur e.V.: vera.buschmann@accor.de

 

TERMIN-TIPP: Panometer-Ausstellung „CAROLAS GARTEN“

 


WAS:
360 Grad Panorama / Ausstellung

WANN:  bis auf Weiteres in 2020

WO: Leipzig – Panometer

WIE: CAROLAS GARTEN – Eine Rückkehr ins Paradies“ ist eine Ausstellung mit gezeichneten und gemalten Werken, Fotografien und einem Panorama von Yadegar Asisi.

Rund 100 Arbeiten, Aquarelle, Zeichnungen, Acrylmalerei, Fotografien und ein 12-minütiger Ausstellungsfilm von Asisi stellen einen Garten unter Aspekten wie Mensch und Natur, Werden und Vergehen oder Farbe und Licht vor. Im Panorama kulminiert die Betrachtung, indem die Besucher wie aus Perspektive eines Insekts einen Kleingarten als ihr exotisches Paradies erfahren. Als stünde man vor dem gigantisch-vergrößerten Stempel einer Kamille erschließt sich eine faszinierend-fremdartige Szenerie. Eine etwa 25 Meter große Biene ist dabei, die Kamillenblüte zu bestäuben und Nektar zu sammeln. Ringsherum öffnet sich der Blick auf die Welt des umgebenden Gartens mit riesigen Blumen, Wild- und Nutzpflanzen, Insekten und anderen Details.

Einerseits thematisiert das Rundgemälde eine Welt, die jedermann bekannt scheint, andererseits eröffnet das Panorama Blicke und Einsichten auf Strukturen und Details, die ansonsten für das menschliche Auge unsichtbar bleiben. Die Betrachter befinden sich selbst inmitten der hundertfach vergrößert dargestellten Welt und sind von ihr rundherum umgeben – wie im wahren Leben als Teil der Zyklen in der Natur. Mit CAROLAS GARTEN thematisiert Asisi den Garten einer geschätzten ehemaligen Mitarbeiterin in Leipzig und zugleich die großen Fragen des Lebens: Wer sind wir und woher kommen wir? Welche Dinge sind wesentlich im Leben eines Menschen? (Text des Veranstalters)

INFO: www.panometer.de

Lesen Sie auch über neuere Gärten in Paris – immer eine Reise wert – in vonREISENundGAERTEN!


UNSER NEWSLETTER FÜR SIE!
Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie die neuesten Blogbeiträge. Abbestellung jederzeit möglich. E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben.


 

TERMIN-TIPP: Lecture „Green Ireland – Crazy gardeners and their great gardens“


WHAT:
lecture in english with pictures by Daniela David / vonREISENundGAERTEN

WHEN: 26.10.2019, 14:00 Uhr

WHERE:  Botanisches Museum (Großer Hörsaal) im Botanischen Garten Berlin, Königin-Luise-Straße 6-8, 14195 Berlin

HOW: The Irish are as good at gardening as the British. Thanks to Ireland’s mild climate, even exotic plants thrive in their green refuges – be it in the private garden, in the stately park or in the largest still cultivated walled garden on the island. Garden discoverer Daniela David has travelled to Ireland many times to find the most creative gardeners, artists, crazy mansion owners, passionate plant freaks and professional landscape designers. All of them are plant people with „green blood“ flowing in their veins. Green Ireland at it’s best!
Experience a fascinating journey through these secret gardens of Ireland. The lecture will be a visual visit to these secret gardens of Ireland. Get to know these crazy gardeners and their great gardens!

 

Triton See nach römischem Vorbild


UNSER NEWSLETTER FÜR SIE!
Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie die neuesten Blogbeiträge. Abbestellung jederzeit möglich. E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben.


 

 

TERMIN-TIPP:  “Goethes Gärten – Grüne Welten auf dem Dach der Bundeskunsthalle“

 

WAS: Ausstellung

WANN: noch bis 22.9.2019

WO: Bonn, Bundeskunsthalle / Deutschland

WIE: Goethes Gärten auf dem Dach der Bundeskunsthalle spiegeln das lebenslange Interesse des Dichters für Gärten, Natur und Botanik. Der Dachgarten begleitet die große Ausstellung Goethe. Verwandlung der Welt, die von der Bundeskunsthalle und der Klassik Stiftung Weimar entwickelt wurde. Die eigens für Bonn entwickelte Dachgarten-Landschaft vereint die zentralen Motive aus den beiden Gärten des Weimarer Dichters: den Garten am Stern neben seinem berühmten Gartenhaus, das ihm zunächst auch als Wohnsitz diente, und den Hausgarten am Weimarer Frauenplan, seinem repräsentativen Anwesen im Zentrum der Stadt.

Als Goethe im Frühjahr 1776 sein erstes Weimarer Anwesen unweit der Ilm bezog, galt sein besonderes Interesse dem weitläufigen Garten, dessen Neugestaltung er sogleich in Angriff nahm. Goethe legte nicht nur einen Nutzgarten für die häusliche Versorgung mit Obst und Gemüse an, sondern schuf auch einen kleinen englischen Landschaftsgarten mit gewundenen Wegen und schattigen Ruheplätzen. Überdies unterhielt er zahlreiche Blumenbeete für seine botanischen Experimente, die ihn mit den Jahren zu einer eigenen Metamorphosenlehre führten. (Text des Veranstalters)

Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle und der Klassik Stiftung Weimar in Kooperation mit dem Freien Deutschen Hochstift, Frankfurt a. M., dem Goethe-Museum Düsseldorf und dem Museum Casa di Goethe, Rom.

INFO: www.bundeskunsthalle.de

«Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit.»  
Johann Wolfgang Goethe

LITERATUR-TIPP: Goethe hat sich auch mit der Seele der Pflanzen beschäftigt. Das tun Menschen heute immer noch, wenig auch wenige. Die Autorin Eva Rosenfelder stellt einige von ihnen vor. Auch sie selbst hat eine Antenne für die Botschaft der grünen Lebewesen. Die Schweizerin schreibt über Seelenpflanzen, die einen von der Kindheit an begleiten.

Die Seelenwelt der Pflanzen. Eine Entdeckungsreise

Eva Rosenfelder
Kailash Verlag, 2017
ISBN 978-3-424-63132-6

Buch bestellen via Amazon:



LESEN SIE AUCH
das Interview mit dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Hermann Parzinger in vonREISENundGAERTEN: INTERVIEW: Kulturmanager Hermann Parzinger


UNSER NEWSLETTER FÜR SIE!
Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie die neuesten Blogbeiträge. Abbestellung jederzeit möglich. E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben.


TERMIN-TIPP: Ausstellung „Japanische Gärten in Deutschland“


WANN: 
12.10.2018 – 13.01.2019

WAS: Ausstellung und Park

WO: Düsseldorf – Museum für Gartenkunst der Stiftung Schloss und Park Benrath

WIE: Japanische Gärten haben in Deutschland längst Fuß gefasst und sogar eine erstaunliche Karriere hinter sich. Es gibt weit über 50 öffentliche Gärten dieser Art und noch deutlich mehr private Anlagen. Die Ausstellung beleuchtet die Hintergründe dieser Mode, reflektiert die Entwicklungsgeschichte und beantwortet, auch augenzwinkernd, die Frage nach der Authentizität.

Geschichte der Japanischen Gärten in Deutschland
Die Geschichte reicht vom ersten Garten 1904 in Düsseldorf über viele Beispiele auf (Garten-)Ausstellungen und in Museen wie im Kunstmuseum Wolfsburg bis hin zu ehemals privaten und jetzt öffentlichen Gärten wie in Leverkusen. Die Anlagen lassen sich nicht einfach auf eine Reaktion auf japanische Vorbilder reduzieren. Vielmehr sollten sie auch eine Idee von dem scheinbar so exotischen Land Japan insgesamt geben und spiegelten natürlich die Vorlieben und Vorstellungen ihrer jeweiligen Auftraggeber und Gestalter wider.

Popkulturelle Verarbeitung der Japanischen Gärten in Deutschland
Daneben widmet sich die Ausstellung aber auch der breiten popkulturellen Verarbeitung des Themas. So gab es Ende des 19. Jahrhunderts Japanische Gärten als Papiertheaterszenarien für Kinder, während man heute Brett- oder iPad-Spiele findet, die Zen-Gärten als Grundlage für ein spannendes Logikrätsel nutzen. Am Ende wird deutlich, dass die Frage der Authentizität zurücktreten kann (und sollte) hinter die reiche und spannende Geschichte der Auseinandersetzung mit dem Fremden. Japanische Gärten in Deutschland sind nicht so faszinierend, weil sie Japan möglichst originalgetreu wiedergeben, sondern weil sie eine eigene aufschlussreiche Geschichte und Ästhetik besitzen.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Museum für Gartenkunst der Stiftung Schloss und Park Benrath, dem Institut für Modernes Japan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. (Text Stiftung Schloss und Park Benrath)

BESONDERES: Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm mit Vorträgen zum Thema.

INFO:  www.schloss-benrath.de

Lesen Sie auch über den spirituellen Garten der Kartause von Ittingen in der Schweiz in vonREISENundGAERTEN!


UNSER NEWSLETTER FÜR SIE!
Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie die neuesten Blogbeiträge. Abbestellung jederzeit möglich. E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben.


 

 

TIPP: Ausstellung “Der Garten in der Kunst – Die Kunst im Garten“


WAS:
Ausstellung

WANN:  12.6. – 4.11.2018

WO:  Würzburg – Museum für Franken, Staatliches Museum für Kunst- und Kulturgeschichte

WIE: Gärten werden von jeher nicht nur zur Zucht von Gehölzen, Blumen, Obst und Gemüse, sondern auch zur Erbauung angelegt. Im Garten vereinen sich die produktiven Kräfte von Natur und Mensch. Vegetabiles Wachstum und künstlerische Gestaltung verschmelzen zu verschiedenen Gartenformen, die vom kleinen, ummauerten Privatgarten, zum geometrisch angelegten Garten mit eingefassten Bereichen bis hin zur künstlerisch angelegten Landschaft reichen.

Der Sehnsuchtsort Garten wird als Paradies, als Sitz der Götter, als ländliche Idylle, als Ort des Rückzugs und der Gefühle verstanden. Die verschiedenen Gartengestaltungen führen den sich wandelnden Zeitgeist und Geschmack vor Augen. Außerdem geben sie Auskunft über den Umgang des Menschen mit der Natur und den Stellenwert, den er ihr einräumt.

In den Sammlungen des Museums für Franken finden sich zahlreiche Werke, die das wechselvolle Verhältnis von Mensch und Natur vor Augen führen. In der Kunst begegnen sich die beiden – und stets bleibt der Mensch in der in der Hoffnung zurück, ebenso hervorbringend wie die Natur zu sein.

Anlässlich der Landesgartenschau in Würzburg widmen sich sieben in den Museumsrundgang integrierte „Pavillons“ den Themen „Götter im Garten“, „Entdeckung der Landschaft“, „Paradies-Garten“, „Kunst und Natur“, „Adam Friedrich von Seinsheim als Garten-Fanatiker“, „Die Ländliche Idylle“, „Der Garten als romantischer Ort“. Zudem werden im Sonderausstellungsraum herrliche Fayencen rund um das Thema Garten und Pflanzen ausgestellt sein. So verschmelzen „Garten und Kunst“: Die Menschen bannten ihre Sehnsucht in Kunstwerke, an deren Schönheit wir uns noch heute erfreuen können. (Pressetext des Veranstalters)

INFO: http://museum-franken.de

LITERATUR-TIPP: Wer sich in den Gärten Bayerns umsehen möchte, kann sich mit Hilfe dieses gebundenen Gartenbuches einen ersten Überblick über besuchenswerte Gärten und Parks verschaffen: Sabine von Süsskind, Gärten und Parks in Bayern, 2015, L&H Verlag, ISBN 978-3-939-62926-9

Buch bestellen via Amazon:

LESEN SIE AUCH das Interview mit dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Hermann Parzinger in vonREISENundGAERTEN: INTERVIEW: Kulturmanager Hermann Parzinger


UNSER NEWSLETTER FÜR SIE!
Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie die neuesten Blogbeiträge. Abbestellung jederzeit möglich. E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben.


 

 

TERMIN-TIPP: Ausstellung „Neue Gärten –

Gartenkunst zwischen Jugendstil und Moderne“


WANN: 
25.2.2018 – 28.5.2018

WAS: Ausstellung und Garten

WO: Berlin – Liebermann Villa am Wannsee

WIE: Das ausgehende 19. Jahrhundert war eine Zeit der Reformideen: Das Reformkleid und das Reformhaus kommen ebenso aus diesen Jahren wie die Reformpädagogik oder das Reformspielzeug. Die unterschiedlichen Reformbewegungen reagierten auf eine tiefgreifende Unzufriedenheit der bürgerlichen Schichten mit der gesellschaftlichen und der politischen Situation im deutschen Kaiserreich.

Auch in der Gartenkunst formierte sich eine Reformbewegung. In Opposition zur bisherigen, von den Ideen des englischen Landschaftsgartens geprägten Praxis, forderten Architekten, Künstler und Landschaftsplaner den Reformgarten. An die Stelle der Imitation von Landschaft mit sich schlängelnden Wegen und anmutigen Gebüschpflanzungen sollte ein streng geometrischer Garten mit durch Hecken definierten Raumeinheiten treten. Für Nutzung und Bepflanzung wurden ganz neue Konzepte entwickelt, die in ganz Europa aufgegriffen wurden.

Kreative Köpfe des Reformgartens waren u.a. die Architekten Josef Maria Olbrich und Peter Behrens, der Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark, und der Gartenarchitekt Erwin Barth, aber auch Künstler wie Leopold von Kalckreuth und Max Liebermann, die ihre Gärten im Sinne der neuen Ideen gestalten ließen und zum Motiv ihrer Kunst machten.

Die Ausstellung „Neue Gärten – Gartenkunst zwischen Jugendstil und Moderne“ in der Liebermann-Villa zeigt die Ursprünge der Gartenreformbewegung und ihre Auswirkung auf die Gartenkunst um 1900. Mit ausgewählten Gemälden, Plänen und Dokumenten macht sie den Liebermann-Garten als herausragendes Beispiel dieser Kunst erkennbar. (Pressettext der Liebermann Villa)

BESONDERES: Neben der Ausstellung in der Villa von Max Liebermann lässt sich auch der restaurierte Garten, der sich direkt am Ufer des Wannsees befindet, besuchen.

INFO:  www.liebermann-villa.de

TIPP-LITERATUR: Das Buch zur Ausstellung mit fundierten Aufsätzen zur Gartenreformbewegung.

Neue Gärten!  Gartenkunst zwischen Jugendstil und Moderne

Hg. von Stefan Schweizer, Martin Faass
Wienand Verlag, 2017
ISBN 978-3-86832-392-4
Buch bestellen via Amazon:


Lesen Sie auch über den Künstlergarten des Maler Joaquin Sorolla mitten in Madrid in vonREISENundGAERTEN!


UNSER NEWSLETTER FÜR SIE!
Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie die neuesten Blogbeiträge. Abbestellung jederzeit möglich. E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben.


 

 

TIPP: „Collecting in the Clouds: Early 20th Century Plant Discoveries“


WAS:
Ausstellung

WANN: 10.11. 2017 – 02.03.2018

WO: London / RHS Royal Horticultural Society Lindley Library / Großbritannien

WIE: Die Ausstellung erzählt die Geschichte englischer Pflanzensammler in China und Tibet im frühen 20. Jahrhundert. Zu der Zeit gab es auf der Welt noch große Gebiete mit unerforschter Botanik. Die Präsentation widmet sich vier Pflanzenjägern, die vor rund einem Jahrhundert im östlichen Teil des Himalaya unterwegs waren, um neue, noch unbekannte Pflanzen ausfindig zu machen: George Forrest, Reginald Farrer, William Purdom und Frank Kingdon-Ward. Die Schau schildert sowohl ihre Herausforderungen und teils abenteuerlichen Erlebnisse als auch die Bedeutung ihrer Sammelarbeit. Und nicht zuletzt geht es um die Auswirkung ihrer Pflanzenfunde auf unsere Gärten.

INFO:  www.rhs.org.uk/shows-events

TIPP-LITERATUR: Wer unabhängig von dieser Ausstellung mehr über deutsche Pflanzensammler in fernen Welten der Vergangenheit erfahren möchte, sollte das Buch „Pflanzenjäger“ lesen. Die beiden Autorinnen erzählen dort kenntnisreich von der mühsamen und aufregenden Pflanzensuche bedeutender „Pflanzenpiraten“ vom 17. bis zum 20. Jahrhundert wie Adelbert von Chamisso, Philipp Franz von Siebold und Georg Schweinfurth. Die Botanikfans brachten viele exotische Pflanzen mit, die später in europäischen Gewächshäusern und Wintergärten blühten. So schaffte allein Alexander von Humboldt mehr als 6.000 Pflanzen von Mittel- und Südamerika nach Europa.

Pflanzenjäger: In fernen Welten auf der Suche nach dem Paradies

Kej Hielscher, Renate Hücking
Piper-Verlag, 2007
ISBN 978-3-492-24163-2
Buch bestellen:

Lesen Sie auch über Traumgärten an der Cote d’Azur in Südfrankreich in vonREISENundGAERTEN!


UNSER NEWSLETTER FÜR SIE!
Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie die neuesten Blogbeiträge. Abbestellung jederzeit möglich. E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben.


 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Kommentare sind geschlossen.